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Manolo

Manolo ist  Gründungsmitglied unseres Vereines und war der erste Präsident, bis er aus gesundheitlichen Gründen von dem Amt zurücktrat und auch beruflich in Rente ging.
 
Manolo erblickte vor 50 Jahren auf Gran Canaria das Licht der Welt und wuchs bei Eltern auf, die ein großes Herz für Tiere, besonders aber für Hunde haben. Nach Beendigung seines Studiums als Agraringenieur zog er mit seiner herrenischen Frau auf unsere Insel und arbeitete lange Zeit für die Wasserbehörde.

Seit über 15 Jahre nimmt er bei sich zu Hause ausgesetzte Hunde auf und weiß selber nicht mehr, wie viele von ihnen er in eine neue Familie vermitteln konnte. Er eignete sich im Laufe der Zeit immer mehr Wissen an, bekam Kontakte zu spanischen Hundeexperten, Otologen, Homöopathen und nutzt sie zum Wohl seiner Schützlinge. Außerdem bietet er Kurse für Hundehalter an, die Probleme mit ihren Tieren haben

Durch Manolos Arbeit und Engagement bekommen nicht nur die kleinen und mittelgroßen Hunde, sondern auch die großen ausgesetzten Exemplare auf El Hierro eine zweite Chance.

Im Moment befinden sich über 20 Hunde in seiner Obhut. In Eigenregie versucht er von seinem eigenen, knappen Geld ausbruchssichere Zwinger auf dem Grundstück seiner Schwiegermutter zu bauen, ohne jegliche finanzielle Unterstützung.
 
Wenn wir einen besonders schwierigen oder für unsere Anlage zu großen oder gefährlichen Hund haben, reicht meist ein Anruf bei Manolo und er hilft immer, wenn er kann.

Am eindrucksvollsten ist die Geschichte von Wolf, einem Lobo Herreño (einheimische Schäferhund Rasse), der, wahrscheinlich auf Grund schwerer Mißhandlungen selbstzerstörerische Tendenzen zeigte, und  uns fast zur Verzweiflung brachte. Er rannte wie besessen im Kreis, bellte ununterbrochen und biss sich in seinen Hinterlauf. Wir waren überfordert und auch Pedro, unser Tierarzt, riet dazu ihn einzuschläfern.

Als Manolo von dem Problem hörte nahm er ihn auf und stellte fest, dass der Hund nie schlief. Selbst in einem Einzelzwinger verbiss er sich im Metallzaun und kam nicht zur Ruhe. Aussichtslos? Nein! Manolo gab ihm Bachblüten (in Eisen beißen)  und Wolf schlief die nächsten Tage bis zu 18 Stunden. Mit Streicheleinheiten und langen Spaziergängen wurde er ein wenig friedlicher. Der 2.Trick: Wolf musste an der Laufleine zahllose Runden drehen und konnte sich mit den anderen Hunden bis zur Erschöpfung austoben. Heute ist Wolf ein ganz normaler, unauffälliger Hund, dem es gut geht. Sein Besitzer hat einen guten Trainingspartner für sein Triathlonprogramm gefunden und er nimmt ihn sogar mit in den Urlaub.

Für mich ist Manolo einer der Menschen, die jeden Tag aufs Neue versuchen die Welt ein klein wenig besser und menschlicher zu machen. Sein Engagement beschränkt sich nicht nur auf Hunde, er ist seinen beiden adoptierten Töchtern ein liebevoller und vorbildlicher Vater, setzt sich in der Schule als Elternvertreter auch für andere Kinder ein, versorgt zwei ausgesetzte, total vernachlässigte Pferde und ist auf die Versorgung verletzter Vögel spezialisiert.

(Text  Karin Kamm)





 


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