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Geschichte

So fing alles an


Bereits vor der Gründung des Vereines “El Juaclo” kümmerten sich Manolo, Maria Dolores, Carina, Philip und einige von uns um ausgesetzte Hunde. Die Tiere streunten auf Nahrungsuche durch die Straßen, wurden von Urlaubern anderer Inseln einfach “vergessen”, in den Bergen alleingelassen oder Welpen in Pappkartons Tierfreunden oder Ausländern nachts vor die Tür gesetzt.

In San Andres gab es inoffiziell eine Auffangstelle der Gemeinde Valverde, in der die Hunde eine Woche lang gefüttert und, wenn sich kein Besitzer meldete, getötet wurden. Wie, weiß man nicht, vermutlich wurden sie erschossen oder Schlimmeres.

Katzen vermehrten sich auf der Insel ungestört, verwilderten und verelendeten zunehmend. Um zu überleben, stöberten sie im Müll oder erlegten, sehr zum Ärger der Jäger, die jungen Kaninchen. Durch das systematische und punktuelle Auslegen von Gift wurde und wird das “Katzenproblem” auf grausame Art und Weise “gelöst”, auch andere Tiere kommen dabei qualvoll um´s Leben.

Die Esel trugen bis vor einigen Jahren schwere Lasten, pflügten den Acker und wurden dann oft, wenn sie nicht mehr konnten oder alt waren, einfach mit verbundenen Augen über eine Klippe gestoßen, lebend! Ein deutsch-englisches Ehepaar leistete Pionierarbeit und gründete das Eselreservat "Los burros felices", wo sie den Tieren ihr hart verdientes Gnadenbrot gaben. Bei den Einheimischen stieß die Einrichtung zunächst auf Unverständnis. Dass Tiere keine Gefühle haben, ist in den Köpfen der Insulaner fest verankert, es wurde ihnen von den Lehrern im Naturkundeunterricht so beigebracht und das schlechte Vorbild vieler Eltern stellte diesen Irrtum nicht richtig. Es war ein harter, sehr engagierter Kampf von Carina und Phillip. Auch wenn sie inzwischen die Insel aus gesundheitlichen Gründen verlassen haben, war der Boden für den Tierschutz zumindest vorgepflügt.
 

Unsere aktuelle Situation
 

Im Oktober 2009 begannen wir mit dem Bau einer "Perrera", eines Hundeasyls für 8-10 Tiere, das inzwischen auf 20 Plätze vergrößert wurde. Die Tiere leben überwiegend frei in einem großen Gehege und werden zweimal täglich versorgt. Morgens und am späten Nachmittag wird geputzt, gefüttert, geschmust und Gassi gegangen.

Es arbeiten 8 bis 10 Personen ehrenamtlich nach Dienstplan.

Neben diesen täglichen Arbeiten sind wir sehr darum bemüht, neue  „Adoptiveltern“ zu finden und bei erfolgreicher Vermittlung, zumindest hier auf der Insel, zu kontrollieren. Seit Bestehen des Vereins haben wir schon vielen Hunden zu einem neuen Zuhause verhelfen können.
 

Unsere Pläne für die Zukunft


Unbedingt notwendig ist die Instandsetzung und bauliche Erweiterung unseres Tierheimes. Die Einzäunung muss erneuert werden, wir brauchen dringend einen oder mehrere Räume, in denen die Hunde einen besseren Schutz vor Wind und Regen haben.
Außerdem streben wir den Bau von mehreren Zwingern mit Hütte und Auslauf an, in denen wir Hunde während des Urlaubs ihrer Besitzer gegen Entrichtung eines Tagessatzes in Pflege nehmen können. Die Nachfrage ist vorhanden und es wäre eine mögliche Einnahmequelle, um unsere finanzielle Zukunft zu sichern.
Da die Politiker die Notwendigkeit unserer Arbeit erkannt haben und das Grundstück, auf dem sich die "Perrera " befindet, laut Grundbucheintragung dem Verein gehört, hat uns die Inselregierung Material und Arbeitskräfte versprochen.

Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit wird die Kastration von Hunden und Katzen bleiben und weiterhin Überzeugungsarbeit zu leisten, dass es besser ist, die Tiere zu kastrieren, statt die unerwünschten Jungen zu töten oder auszusetzen.

Des weiteren wollen wir Kurse für Hundebesitzer bzgl. Erziehung, Ernährung, usw. anbieten, in die Schulen gehen, über Radio, Fernsehen, Internet und Zeitungen unsere Arbeit vorstellen, und selbstverständlich Hunde zur Adoption vermitteln.
 


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Wir suchen ständig Flugpaten. Alle Hunde verfügen über die nötigen Papiere, Hilfe beim Einchecken auf Teneriffa Süd und Abholer am Zielflughafen garantiert. Bitte via E-Mail kontaktieren. Hier weitere Infos zu Flugpaten: Infos zu Flugpaten
 
Bücherverkauf
Auf dem
Mercadillo in
La Frontera

hat der Verein
El Juaclo einen Bücherstand mit deutschen, englischen und spanischen Büchern. Der Markt findet jeden Sonntag von 9:30 bis 13 Uhr statt.
 
Mitgliedsantrag für El Juaclo
Hier können Sie sich den Mitgliedsantrag herunterladen oder ausdrucken:

Juaclo-Antrag